Die süße Terrier-Mischlingshündin Emmi hat gleich doppelt Glück: Sie hat eine Art Paten-Omi, die sich noch dazu sehr engagiert darum kümmert, dass Emmi an Körper & Köpfchen ausgelastet ist.
Neben ihren ersten Schritten in Agility nützen die beiden seit kurzem auch Rallye Obedience, um an einer verbesserten Kommunikation zu arbeiten. Denn Emmi war zuvor noch nie in einer Hundeschule und hat bereits in den ersten beiden Trainingseinheiten auf spielerische Weise schon soo viel gelernt:
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Emmi war darauf konditioniert, auf der rechten Seite mitzugehen. Ich finde es gut, wenn Hunde daran gewöhnt werden, sowohl links als auch rechts neben dem Hundehalter zu gehen, doch grundsätzlich sollte der Hund auf der linken Seite „bei Fuß“ zu gehen. Bei RO (Rallye Obedience) ist ebenfalls die linke Seite gefragt, also musste Emmi nun den Seitenwechsel akzeptieren. Das ging bei der schlauen Terrier-Mix-Maus wirklich rasch, indem wir ein neues Kommando für die linke Seite aufgebaut haben.
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Außerdem hat Emmi blitzartig verstanden, dass sie beim Anhalten neben ihrem Frauchen sitzen soll (und nicht irgendwo
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Bei einer der RO-Aufgaben soll Emmi sitzenbleiben, während Frauchen um sie herumgeht. Auch das hat Emmi rasch verstanden, wie auch …
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liegen zu bleiben, wenn Frauchen um sie herumgeht – das war für Emmi dann quasi die logische Konsequenz, das „Bleib“ war dann für Emmi schon eine ganz klar verständliche Botschaft.
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Ganz nebenbei musste Emmi zur Kenntnis nehmen, dass Raufspringen total uncool ist. Schade, Emmi, dafür habe ich heute leider kein Leckerli für dich! Wohingegen das ruhige Sitzen beim Anhalten schon viel eher zum Erfolg führt …
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Last but not least hat Emmi gelernt, dass beim Kommando „laaangsaaam“ Zurückhaltung angesagt ist

Spencer & Emmi - einträchtige Pause
Alles braucht seine Zeit
Wie bei Kindern auch, lernt jeder Hund in seinem individuellen Tempo. Zugegeben: Die kleine Emmi ist eine echte Streberin, also erwarte bitte von deinem Hund nicht zu viel.
Worum es mir geht, ist die Tatsache, dass die Hunde bei RO nicht in einem langweiligen Ablauf ein- und dasselbe „Kommando“ eingebläut bekommen, sondern durch die Erfahrung lernen, während der Parcours mit verschiedenen Übungen im schnellen Wechsel abgearbeitet wird.
Bei einer Links-Wendung versteht der Hund üblicherweise sehr rasch selbst, dass es für ihn Sinn macht, auf Höhe des Hundeführers zu bleiben, um eine Kollision zu vermeiden. Das gilt auch besonders für den Slalom, der durch vier Pylonen schlangenförmig abgearbeitet wird. Geht der Vierbeiner hier zu forsch vorwärts, bemerkt er selbst, dass es so einfach nicht klappt.
Das „Geheimnis“ dahinter: Alles, was sich ein Hund selbst erarbeitet, weil er eine Situation versteht und einzuschätzen lernt, klappt so viel besser, als das (langweilige) stundenlange Üben von Kommandos, wie es so häufig praktiziert wird.
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